Laut Wikipedia versteht man unter dem Begriff AE-Provision oder AE Provision (auch Agenturprovision genannt) eine Agenturvergütung, die Verlage an Werbeagenturen für vermittelte Aufträge zahlen. Dies ist heute vor allem bei Zeitungen in der Anzeigenannahme noch üblich. Die Provision beläuft sich in der Regel auf 10 – 15% des Auftragsvolumens.

Die Abkürzung AE steht für die früher vorhandene Annoncen-Expedition, dies bezeichnet einen Anzeigenmittler oder Werbungsmittler.

In den letzten Jahren wurde die AE zunehmend von kleineren Zeitungen und Zeitschriften aus Kostengründen gestrichen, was zu heftigen Auseinandersetzungen mit Anzeigen- und Mediaagenturen führt. Die AE dient den Vollzeit-Anzeige-Agenturen als Haupt-Einnahmequelle – zudem tragen Anzeigen- und Mediaagenturen das Anzeigenkosten-Ausfallrisiko, falls der Werbekunde kurzfristig zahlungsunfähig wird und sorgen für die Einhaltung von Zahlungszielen. Ein aktueller Trend ist, die AE auf die Anzeigenkosten aufzuschlagen und den Agenturen erhöht zu berechnen. Dies entspricht einer Preiserhöhung der Verlage um 10 – 15%.

Ebenfalls gängige Praxis der letzten Jahre war, bei den meisten Werbeagenturen, die Ausdehnung und Anwendung der AE-Provision bei der Vermittlung von Druckaufträgen. Auch hier regt sich zunehmend Widerstand – diesmal bei den Druckereien. Diese sind sich von seiten des Marktes einem immer stärker werdenden Preiskampf ausgesetzt und sehen oftmals in Ihrer Kalkulation keinerlei Spielraum mehr für eine AE-Provision.

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